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Blackout - persönliche Vorsorge Schritt für Schritt

24.10.2022
Wir bitten um Beachtung!

Jeder von uns kennt es, wenn einmal für ein paar Minuten oder Stunden der Strom weg ist. Was wir alle aber nicht kennen, ist ein „Blackout“, ein langandauernder, überregionaler Stromausfall, der ganz Deutschland, Teile Europas oder ganz Europa betrifft.

Ein Blackout in dieser Größenordnung ist noch nie passiert. Warum sollten wir uns also darauf vorbereiten? Zum einen, weil das Risiko derzeit von Jahr zu Jahr steigt und von Experten als "wahrscheinlich" eingestuft wird. Zum anderen gibt es zwei gravierende Unterschiede zum "normalen" Stromausfall: es wird zum Zusammenbruch der Logistikketten kommen und zumindest zwei Wochen dauern, bis die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und Treibstoff wieder anläuft. Und zweitens: Hilfe von außerhalb kann nicht so schnell erwartet werden, da alle das gleiche Problem haben.

Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat das seit Jahren steigende Risiko für einen „Blackout“ noch einmal deutlich verschärft, durch die Gasproblematik und eine erhöhte Gefahr durch Cyberattacken. Weitere Ursachen können zum Beispiel menschliches und technisches Versagen oder Wetterextreme bedingt durch den Klimawandel sein.

Deshalb möchten wir Sie heute über dieses Risiko informieren und Sie bitten, entsprechend Ihrer Möglichkeiten vorzusorgen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt uns allen, einen Vorrat an Wasser, Lebensmitteln und Medikamenten für 10 Tage anzulegen. Wenn Sie also einkaufen gehen, nehmen Sie einfach ein Päckchen Nudeln, Tomatensoße, Brot in Dosen, Wurst oder vegetarische
Aufstriche in Dosen, Reis, Haferflocken, H-Milch, Kartoffelpüree-Pulver oder Konserven mehr mit. Ganz nach Ihrem Geschmack. So können Sie Schritt für Schritt über mehrere Einkäufe einen Vorrat für Krisensituationen wie einen Blackout anlegen.
Wir bitten Sie, nicht zu Hamstern und nicht unnötig große Mengen einzukaufen. Das ist nicht notwendig.

Wie ihr Vorrat aussehen könnte und was Sie sonst noch tun können, erfahren Sie unter www.bbk.bund.de.

Unser Landkreis bereitet sich wie viele andere derzeit auf dieses Szenario vor. Doch ohne die persönliche Vorsorge der Bevölkerung kann ein Blackout nicht bewältigt werden. Nur gemeinsam haben wir die Chance, eine solche Katastrophe so glimpflich wie möglich zu überstehen. Also machen Sie mit und werden Sie Schritt für Schritt krisenfit!

Während die Bürgerinnen und Bürger für sich entscheiden, wie sie ihre persönliche Vorsorge gestalten, prüft auch der Markt Bürgstadt, die Gemeinde Neunkirchen und die Gemeinde Eichenbühl zurzeit, welche Kapazitäten gegebenenfalls noch aufzubauen sind, um in einem Schadensfall dieser Größenordnung weiterhin in den notwendigen Bereichen der Gemeindeinfrastruktur handlungsfähig zu bleiben.

! In diesem Zusammenhang möchten wir zur Vorsorge Informationen über Einwohner, die von lebensnotwendig bzw. lebenswichtigen und mehrmals in der Woche im Einsatz befindlichen und mit Strom betriebenen Geräten (z.B. Beatmungsgerät u.ä.) abhängig sind, einholen. Die Krankenkassen sind aus Datenschutzgründen nicht ermächtigt, solche Informationen mit uns zu teilen. Aus diesem Grund bitten wir jede betroffene Person, sich zur eigenen Sicherheit bei ihrer zuständigen Verwaltung zu melden.

Name, Vorname:      _____________________________________________

Anschrift:                _____________________________________________

Telefonnummer:      _____________________________________________

Gerät:                       _____________________________________________

Die Meldung ist freiwillig und wird Datenschutz-konform behandelt. Die Hilfsorganisationen werden jedoch im Falle eines Notfalls mit einer Abschrift ausgestattet. !

Was die Gemeinde nicht leisten kann ist eine Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und mit Energie.

🌐                 www.bbk.bund.de

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