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Unser Kindergarten

Ab etwa zweieinhalb Jahrenbis zum Vorschulalter besuchen die Kindergartenkinder die Bären-, Igel-, Käfer-, Katzen- oder Schmetterlingsgruppe. Danach wechseln sie in die Vorschulgruppen.

Bärengruppe

Dagmar Sack
Tilly Stegmann  

Igelgruppe

Natalie Brockmann
Eva Pothmann
Manon Sehn

Unsere Konzeption

Unsere Gruppenstruktur

Die Kindergartenkinder erleben ihren Alltag die meiste Zeit in ihrer Gruppe. Wir sind der Meinung, dass die Stammgruppe als fester Bezugsort mit konstanten Bezugspersonen sowie einem geregelten Ablauf den Kindern Sicherheit und Geborgenheit vermittelt. Mit der Gewissheit eines vertrauten Platzes in ihrer Gruppe werden die Kinder auch bereit sein, andere Räume und Gruppen des Hauses zu erforschen und kennen zu lernen. Hier üben wir mit den Kindern grundlegende Handlungsabläufe und Fertigkeiten  wie z. B. selbständiges Anziehen, Essen, Toilettengang ein, die sie später in den Vorschulgruppen eigenverantwortlich anwenden. Wir Erzieher können außerdem die Kinder in ihrer Gruppe intensiver beobachten und kennenlernen. Jedoch legen wir Wert darauf, dass die einzelnen Gruppen sich nicht isolieren, sondern dass die Kinder unsere Einrichtung als eine Gemeinschaft erleben. Deshalb bieten wir gruppenübergreifende Aktivitäten an wie z. B. gemeinsames Singen, gemeinsame Feste, das Spielen im Garten und vieles mehr.

Unsere Eingewöhnung

Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für das Kind unddie Eltern ein neuer Lebensabschnitt. Um dem Kind diesenbedeutsamen Schritt zu erleichtern, gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes ein.
Für die Eingewöhnungszeit sollten die Eltern ca. drei bis vier Wocheneinplanen, in denen sie jederzeit erreichbar sind und gegebenenfallsschnell bei ihrem Kind sein können.

Ziele der Eingewöhnung

  • Das Kind baut in seinem Tempo das Vertrauen zu uns auf und fühlt sich angenommen.
  • Das Kind knüpft Kontakte zu anderen Kindern.
  • Das Kind lernt Räume, Tagesablauf, Regeln und Rituale des Kindergartens kennen.
  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kindergarten entsteht.

Phasen der Eingewöhnung

Eingewöhnung vorbereiten
Bevor das Kind unseren Kindergarten das erste Mal besucht, führen wir ein Aufnahmegespräch ohne Kind mit den Eltern. Dabei lernen wir uns kennen und klären auftretende Fragen und gegenseitige Erwartungen. Außerdem informieren wir uns über Gewohnheiten und Vorlieben des Kindes und erklären den voraussichtlichen Ablauf der Eingewöhnung.  

Kennenlernen
In dieser Zeit begleiten die Eltern ihr Kind und halten sich mit ihm im Gruppenraum auf. So sind sie der „sichere Hafen“ in dieser dem Kind noch neuen Umgebung. Das Kind erlebt zusammen mit den Eltern einen Teil des Tagesablaufs in der Gruppe und wir nehmen behutsam Kontakt zum Kind auf.  

Vertrauen aufbauen und Sicherheit gewinnen
Nun nehmen wir intensiver Kontakt zum Kind auf und die Eltern übernehmen die Rolle eines „stillen Beobachters“.  

Trennen
Bald kann eine Trennung von etwa dreißig Minuten erfolgen. Hierbei ist von größter Wichtigkeit, dass die Eltern sich bewusst von ihrem Kind mit der Zusicherung, dass sie wiederkommen, verabschieden. Bereitet die Trennung dem Kind Probleme, werden sie früher von uns zurückgeholt. Hat das Kind diese Trennungsphase gut verarbeitet, kann in den folgenden Tagen die Abwesenheit der Eltern verlängert werden. Während dieser Zeit steht den Eltern der Wartebereich in der Kinderkrippe zur Verfügung.
Wichtig sind uns weiterhin tägliche Absprachen in der Eingewöhnungszeit, um individuell auf das Kind eingehen zu können. So erleichtern wir Eltern und Kind den Start ins Kindergartenleben.  

Eingewöhnung reflektieren
Nach ca. sechs bis acht Wochen werden die Eingewöhnungstage in einem Abschlussgespräch mit den Eltern gemeinsam noch einmal in den Blick genommen. Schöne Erlebnisse wie auch kritische Momente werden angesprochen.

Eine ausführliche Beschreibung der Eingewöhnung erhalten die Eltern bei der Anmeldung.

Unser Weg durch den KITA-Alltag

In der Regel erlebt das Kind den Kindergartentag wie oben skizziert. Der Tagesablauf richtet sich jedoch auch nach fest geplanten Aktivitäten wie z. B. Turntag, Geburtstagsfeier, Wald- und Wandertag oder Büchereibesuch und kann dementsprechend variieren.

Das Freispiel

Im Freispiel entscheidet das Kind selbst, mit wem, wo, womit und wie lange es spielen möchte. Es hat die Möglichkeit, sich ohne direkte Führung alleine oder mit Spielkameraden zu beschäftigen.
Spielen ist ein Grundbedürfnis des Kindes und eine elementare kindliche Lernform, die im direkten Zusammenhang mit seiner Lernfähigkeit steht. Im Spiel wird das Kind in seiner Motorik, seiner Persönlichkeit, seinem Wissen und seinem sozialen Handeln gefördert. Hier kann es seine Fähigkeiten frei entfalten und sich ausdauernd und konzentriert beschäftigen. Es kann Erlebtes verarbeiten und sich mit seiner Umwelt auseinandersetzen. Es kann sich Dinge ausdenken und der Phantasie freien Lauf lassen. Es hat großen Freiraum zum Experimentieren und Erproben. Im Umgang mit seinen Spielkameraden sammelt es Erfahrungen und lernt seine Grenzen kennen.

Das Kind erwirbt beim Spielen alle Fähigkeiten und Kenntnisse, die es braucht – jetzt und später.

Da Spielen für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes von großer Bedeutung ist, sehen wir es als unsere Aufgabe, das kindliche Spiel zu fördern, indem wir dem Kind störungsfreie Zeit, pädagogisch wertvolles Material und spielanregende Räumlichkeiten anbieten.

"Komm mit ins Zahlenland"

Im Jahr vor der Vorschule besuchen die Kinder das Zahlenland. Mit diesem didaktischen Konzept „Komm mit ins Zahlenland“ wird den Kindern ein altersgemäßer Zugang zur Welt der Zahlen und Mengen eröffnet bzw. vertieft. Die Grundlagen der Mathematik sind dabei aus der Perspektive des Kindes entwickelt, die stets eine ganzheitliche ist.
Auf ihrer phantasievollen Reise in das Zahlenland begegnen die Kinder den Zahlen als lebendige Wesen, die sie motivieren, sich mit mathematischen Zusammenhängen auseinander zu setzen. Das geschieht über das Einrichten von „Zahlengärten“, vielerlei Bewegungsspielen, Musik, Märchen und sonstigen Aktivitäten, die Kinder lieben. Die im Zahlenland erworbenen Kompetenzen werden im Vorschuljahr in unserer Lernwerkstatt vertieft und erweitert.
Die Lernerfolge im mathematisch-logischen Denken und in der Sprachkompetenz, welche in einem Forschungsprojekt nachgewiesen wurden, und auch die Begeisterung der Kinder motivieren uns zur Durchführung dieses Projektes.

Vorkurs Deutsch

Wir erheben bei allen Kindern den Sprachstand in der deutschen Sprache mittels unseres Beobachtungsbogens Desk bzw. Sismik. Bei Feststellung eines zusätzlichen Unterstützungsbedarfs empfehlen wir die Teilnahme am Vorkurs Deutsch, der in den letzten beiden Jahren vor der Einschulung insgesamt 240 Förderstunden beinhaltet.
Im Jahr vor der Vorschule findet dieser Kurs einmal wöchentlich am Nachmittag statt. In einer Kleingruppe fördern wir die Kinder spielerisch in der Sprachentwicklung und in der Entwicklung von Literacy-Kompetenzen. Wir schauen Bilderbücher an, betrachten Bilder und beschreiben diese, singen Lieder, sprechen Fingerspiele, greifen Themen vom Alltag auf, über die wir diskutieren, spielen Sprachförderspiele und vieles  mehr.
Die Teilnahme an diesem Kurs ist freiwillig. Wir haben jedoch festgestellt, dass ein regelmäßiger Besuch die Kinder maßgeblich in ihrer Sprachentwicklung unterstützt.
Der Vorkurs Deutsch ersetzt jedoch keinenotwendigen logopädischen Maßnahmen.

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